Willkommen beim NABU Freiburg

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln. Erfahren Sie mehr über uns!


Europawahl 2024 -Schicksalswahl für den Natur- und Umweltschutz?

Vortragsreihe am Freitag, 07. Juni 2024 in Freiburg

Am 9. Juni 2024 haben die Bürgerinnen und Bürger in Europa wieder die Wahl: Sie wählen ihre politische Vertretung für das europäische Parlament. Im Rahmen des Vortrages wird deutlich, dass diese Wahl aus Sicht des NABU eine Schicksalswahl ist, denn für den Umwelt- und Naturschutz steht viel auf dem Spiel: etwa 80 % unserer Umweltvorgaben haben ihren Ursprung in Verträgen oder Gesetzen der EU. Was auf dem Spiel steht, verdeutlicht unser Referent Johannes Enssle, Vorsitzender des NABU Baden-Württemberg, bei seinem Vortrag. Anhand zahlreicher Beispiele illustriert er in seinen Ausführungen, was das Besondere an der EU ist, warum sie für Demokratie und Frieden in Europa steht, in welche Bereiche sie hineinspielt und warum sie insbesondere für Natur und Umwelt so wichtig ist. Enssle erläutert, wie konkrete umweltrelevante Entscheidungen in der EU zustande kommen. Wahlempfehlung für einzelne Parteien gibt der NABU dabei nicht ab. Im Anschluss ist Raum für Diskussion und Austausch.

 

 

 

Referent:  Johannes Enssle, NABU-Landesvorsitzender

 

Beginn: 19.30 Uhr, Freiburg in der Universität Kollegiengebäude I (KG I), Hörsaal 1098, Platz der Universität 3, Eintritt frei, 79098 Freiburg, Spenden erbeten.

 


Paten für "Blühfelderpatenschaften", "Beeren- und Blüh-patenschaft" gesucht!

Für das Jahr 2024 suchen wir noch Paten für die Blühfelder und Beerensträucher.

Zur Kooperation von NABU Freiburg und von  Landwirten der Tuniberggemeinden könnt ihr hier mehr erfahren:

Landwirte und Umweltverbände gemeinsam auf dem Kartoffelmarkt in Freiburg

Biene des Jahres 2024 - die blauschwarze Holzbiene im TV

09.04.: Als größte Biene Deutschlands wird sie bis zu 2,5 cm groß und ist eine der besten Bestäuber für die Pflanzenwelt.

Ulrike Gaberle vom NABU Freiburg hat ein Filmteam des SWRs durch den Wildbienen-Lehrgarten in Freiburg-Opfingen geführt. ->Mehr 

Bild Norbert Stalter - NABU-Infostand in Günterstal

Drehtermin mit dem SWR zum Thema Schwalben

18.04.: Nachdem der NABU einen Infostand zum Thema Schwalben in Freiburg-Günterstal hatte, meldete sich der SWR um das Thema Schwalben aufzunehmen. Heraus kam ein kurzer Bericht der im TV ausgestraht wird ->Mehr 



Veranstaltungen:

Die nächsten Veranstaltungen im Juni:

Mai / Juni 2024 - Blühfelder für mehr Artenvielfalt am Tuniberg

Freitag, 07. Juni 2024 - Europawahl 2024 -Schicksalswahl für den Natur- und Umweltschutz? siehe oben

31. Mai-09. Juni 2024 Mitmachaktion - Insektensommer – Erste Zählung

Sonntag, 09. Juni 2024 - Rundgang zum Wiedehopf in Ihringen

Sonntag 9. Juni 11-16 Uhr - Tag des offenen Gartens im Wildbienen-Lehrgarten, Freiburg-Opfingen

Samstag, 15. Juni & Sonntag, 16. Juni 2024 - Tag der Artenvielfalt in Baden-Württemberg
Der LNV (Landesnaturschutzverband) ruft zum Tag der Artenvielfalt auf. Auch der NABU will Kindern und Erwachsenen im ganzen Land auf Exkursionen Wert und Schönheit der Vielfalt des Lebens näherbringen.

Informationen zu allen Veranstaltungen finden Sie hier!  Für Freiburg

Samstag, 15. Juni 2024 - Schmetterlingsnacht im Wildbienen-Lehrgarten am Tuniberg, Opfingen

Sonntag, 23. Juni 2024 - Wildbienen: Es summt und brummt am Tuniberg!


Samstag, 29. Juni 2024
- Revitalisierung der Elz, Fahrradexkursion entlang der Elz


Mitte/Ende Mai, Anfang Juni
- Exkursionen zu jungen Wanderfalken und Uhus


Wieder neue Quartiere für Mauersegler

April 2024: An der Ökumenischen Kirche Maria Magdalena in Freiburg-Rieselfeld wurden jetzt sechs Mauerseglerkästen angebracht, rechtzeitig bevor die Mauersegler aus ihren Winterquartieren in Afrika zurückkommen, freut sich Sigrid Striet, die Initiatorin. "Wie oft an modernen Gebäuden gibt es hier keine Spalten oder Mauernischen, wo diese geschützten Vögel nisten könnten, so dass die künstlichen Kästen ihnen einen Ersatzlebensraum bieten können", sagt Beate Hippchen vom NABU Freiburg.
Um die gerne in kleinen Gruppen brütenden Vögel auf ihre neuen Nistmöglichkeiten aufmerksam zu machen, wurde gleich noch eine Klangattrappe installiert, die die Rufe der Mauersegler wiedergibt und so die in der Nähe fliegenden Mauersegler anlocken kann. Wir sind gespannt, ob die Kästen gleich in diesem Jahr besetzt werden und drücken kräftig die Daumen dafür.


Ein neues Heim für Mauersegler

Fünf Nistkästen für Mauersegler wurden im April am Dachgesims der Hautklinik (Klinik für Dermatologie und Venerologie der Uniklinik Freiburg) angebracht. Zwei Stunden später standen die Nistkästen für den Einzug bereit.

„Der Mauersegler ist eine geschützte Art, der wir gerne einen Lebensraum bieten möchten“, sagt Matthias Schmidt, Gesundheits- und Krankenpfleger der Klinik und Beisitzer im NABU Freiburg e.V.
„In Neubauten oder sanierten Häusern fehlt es oft an ausreichend Mauserspalten oder Ähnlichem zum Nisten. Die Nistkästen bieten eine gute Alternative.“

 

Die fünf neuen Kästen für Mauersegler an der Hautklinik waren ein Geschenk des NABU Freiburg an die Klinik. Die Montage übernahm dankenswerter Weise der regionale Energieversorger badenovaNETZE mit Hubsteiger und versierten Handwerkern.

 

Auch der größere weißbäuchige Alpensegler hat in der Nachbarschaft Brutplätze gefunden. An der Psychiatrie Hauptstraße 8 hat sich eine stattliche Kolonie von etwa 10 Paaren etabliert. Am Personalhaus XII in der Lehener Str. 84 wurden alle 20 eingebauten Nistkästen vom Alpensegler besiedelt.

An den Altbauten des Lorenzrings brüten beide Seglerarten an verschiedenen "natürlichen" Plätzen; sie nutzen die Mauerkrone, Abflüsse der Rinnen und Spalten in der Holzverschalung, teils auch zur Übernachtung. Das Universitätsklinikum trägt große Verantwortung für "seine" Segler, wird dabei vom ehrenamtlichen Naturschutzdienst und der Naturschzutzbehörde der Stadt Freiburg beraten.

 


Alpensegler in Freiburg

Matthias Schmidt vom NABU-Freiburg, Aktion Alpensegler, stellt in diesem Video unter anderem vor, was die Unterschiede eines Alpenseglers zu einem Mausersegler sind.

Bereits seit den 50 er-Jahren erweiterte der Alpensegler sein Lebensraum aus der Schweiz Richtung Norden. In den 80er-Jahren stagnierte die Kolonie mit ca. 40 Brutpaaren und splittete sich auf. Durch Unterstützung mit Nisthilfen konnte eine Steigerung erreicht werden.

Inzwischen hat der Alpensegler sich bis nach Karlsruhe, Stuttgart und dem westlichen Bayern ausgebreitet.

 

Mit unserem Team Alpensegler hat Ulrike Hammes im Sommer 2022 dieses Video für Naturgucker produziert.