Der NABU ist sehr vielfältig. Im Frühjahr ist ein wichtiges Projekt die Krötenwanderung. Im Mai heißt es Vögel gucken, beobachten und melden. Denn dann schlägt die Stunde der Gartenvögel. Aber auch zu Fledermäusen oder bei der Landschaftspflege sind wir aktiv.
Immer mehr Meldungen über die Asiatischen Hornisse gehen bei den entsprechenden Stellen ein. Die Asiatische Hornisse wurde von invasiv auf etabliert eingestuft - heißt die Asiatische Hornisse kann nicht mehr zurückgedrängt werden. Dennoch benötigt die Landesanstalt für Umwelt in Baden-Württemberg (LUBW) Informationen, wo sich die Asiatische Hornissen festsetzen. (Siehe Link Meldeseite unten)
Nicht zu verwechseln ist die Asiatische Hornisse mit der Europäischen Hornisse. Die Europäische Hornisse (stark geschützt) ist relativ gelassen bei Annäherung von einigen Metern an das Nest, im Gegesatz zur Asiatischen Hornisse. Aggressiv und mit großer Anzahl von Hornissen wird das Nest verteidigt. Ein Sekundärnest kann bis zu eintausend Tiere beinhalten.
Peter Kaltenbach vom Imkerverein Sulzburg hat uns freundlicherweise eine Handlungsempfehlung zum Umgang mit der Asiatischen Hornisse zur Verfügung gestellt, die unten als Download abrufbar ist.
Wenn möglich bitte die Funde immer an den örtlichen Imkerverein und die Meldeplattform der LUBW melden.
SWR Fernsehen - Landesschau Rheinland-Pfalz mit Beitrag zur asiatischen Hornisse Link
Bitte melden Sie die Sichtung in der "Meine Umwelt App" der Landesanstalt für Umwelt BW - ausschließlich für Baden-Württemberg und zwingend mit einem Foto.
Die Handysammlung ist derzeit wegen Transportproblemen eingestellt.

Seit 1971 küren NABU und LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern) den Vogel des Jahres.
Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen, dabei tolle Preise gewinnen und die Kenntnisse über unsere Vogelwelt steigern - all das vereint die Aktion „Stunde der Gartenvögel“. Dabei sind Vogelfreunde quer durch die Republik aufgerufen eine Stunde lang alle Vögel zu notieren und dem NABU zu melden.
Werden bei der Schwesteraktion „Stunde der Gartenvögel“ im Mai die in Deutschland brütenden Arten gesucht, stehen im Januar jene Piepmätze im Blickpunkt, die auch bei Schnee und Kälte bei uns ausharren. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich zusätzliche Wintergäste beobachten. Bei Nahrungsengpässen tauchen in manchen Wintern in riesiger Zahl zudem Invasionsvögel wie Seidenschwanz oder Bergfink auf.

2018 fand zum ersten Mal der Insektensommer statt. Das massive Insektensterben soll über genauere Beobachtungen und Zählungen erfasst werden in zwei Meldezeiträumen.
Genauere Informationen dazu und die Ergebnisse der Zählungen finden Sie hier.

Die NABU-Gruppe Freiburg bietet neben Führungen und Exkursionen auch Aktivitäten und Informationen bei verschiedenen Gelegenheiten an.
So wurde 2017 und 2018 mit einem NABU-Stand während der Baden Messe in Freiburg über die Aktivitäten des NABU informiert. Auch bei der Gartenmesse gab es einen Stand und der NABU-Stand während des Kürbisfestes auf dem Mundenhof fand sehr großes Interesse.
Die Berichte finden Sie hier.
Bereits seit mehr als einem Jahrzehnt gehört das erste Wochenende im Oktober fest in den Terminkalender zahlreicher Menschen, die ein Naturschauspiel besonderer Güte erleben wollen. An diesem Wochenende findet der BirdWatch statt, das Beobachten, Zählen und Kartieren von wandernden Vögeln. Auch in diesem Jahr zückten Anfang Oktober Vogelbeobachter in ganz Europa ihre Ferngläser, um der Abreise der Sommergäste zu erleben.