Der Wiedehopf am Tuniberg

Die Erfolgsgeschichte des Wiedehopfprojektes am Tuniberg

Das Wiedehopfprojekt wurde vom Regierungspräsidium in Zusammenarbeit mit dem NABU 1990 ins Leben gerufen. Es ging und geht darum den Wiedehopf am Tuniberg wieder heimisch zu machen.
Bis zu den Flurbereinigungsmaßnahmen in den 60iger Jahren war der Wiedehopf ein steter Begleiter der Winzer im Kaiserstuhl und Tuniberg. Durch die Landschaftsumgestaltung verschwanden die natürlichen Bruträume und mit ihnen der Wiedehopf. 
Einen wesentlichen Beitrag zur praktischen Umsetzung des Projektes, sowohl am Tuniberg als auch im Kaiserstuhl leisteten anfangs die NABU Mitglieder Engelbert  Mayer (bis 2015 Vorsitzender der  NABU-Gruppe Kaiserstuhl) und Christian Stange (Ornithologe), der im Auftrag des Regierungspräsidiums das Naturschutzprogramm koordiniert.  Doch ohne die Pionierarbeit in Feld und Flur von Franz Nagel (seit 1991) und Claus Georg Krieger, der 2009 die Projektleitung übernahm, wäre der Erfolg des Wiedehopfprojektes nicht denkbar.
Mit der Einrichtung von künstlichen Nisthilfen im Tuniberg  seit 1991 erhoffte man sich schon früh die Rückkehr des Wiedehopfes. Doch der Erfolg der Arbeit ließ auf sich warten.
Erst 2006 brütete das erste Wiedehopfpaar in Merdingen.

Inzwischen haben wir eine kleine Population von durchschnittlich 20 – 30 Elterntieren mit etwa 110 Jungtieren pro Jahr. Schwerpunkt der Arbeit ist die Schaffung von künstlichen Nisthilfen  (siehe Diagramm)