Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“

Der NABU bedankt sich bei naturfreundlichen Menschen, die gerne Schwalben in ihrer Umgebung haben und sich über Nester von Mehl- oder Rauchschwalben an  ihrem Haus oder Hof freuen, mit der Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“, die am Haus aufgehängt wird.

Seit 2017 wird die Aktion nicht mehr nur in einzelnen Bundesländern, sondern vom NABU-Bundesverband in ganz Deutschland ausgeführt. Es gibt jetzt eine neue bundeseinheitliche Plakette und eine persönliche Urkunde.

Wer bewohnte Nester von Mehl- oder Rauchschwalben an seinem Haus oder seinem Hof hat und gerne eine Plakette hätte, kann sich gerne an den NABU Freiburg wenden.

Die frühere Plakette, nur in Baden-Württemberg


Mit der Plakette "Schwalbenfreundliches Haus" ausgezeichnete Häuser

September 2017

Seit Jahren schon brüten Mehlschwalben in Freiburg-Opfingen in der Straße Im Hausgarten.  „Dieses Jahr sind es besonders viele“,  freut sich Frau Widder.  Diese Freude ließ sie auch beim NABU nach der Plakette fragen, und nachdem auch die Hauseigentümergemeinschaft damit einverstanden ist, hängt jetzt auch hier die Schwalbenplakette.

 


September 2017

 

"Ich habe die Schwalbennester vor 7 Jahren geerbt, zusammen mit dem Haus", sagt Frau Wacker in Vörstetten. Jetzt kann sie es sich nicht mehr ohne Schwalben vorstellen. Und sie freut sich, dass dieses Jahr noch ein weiteres Lehmnest angebaut wurde. Im September 2017 haben wir sie und ihre Familie mit der Schwalbenplakette gewürdigt.

Für dieses Jahr sind die Jungen schon ausgeflogen. Sie trainieren für den Flug in den Süden.


Juli 2017

 

Der Ringlihof oben in Horben ist ein Schwalbenparadies: seit drei Jahren nisten die Mehlschwalben außen unter dem Dach, etwa 15 Nester sind es dieses Jahr, und es werden immer mehr.

Im Stall bei den vielen Ziegen lassen es sich die Rauchschwalben schon lange gut gehen.

Und den Lehm für die Nester finden die Schwalben gleich um die Ecke.

Klarer Fall für den NABU: die Schwalbenplakette ist hier richtig, und sie wurde von Familie Rees freudig angenommen.


August 2017: Das Traditions-Gasthaus Löwen in Oberrimsingen wird schon in der 8. Generation geführt, und früher gab es immer Schwalben, in den letzten Jahren aber nicht mehr. Zur großen Freude der Familie Zeller sind sie dieses Jahr wieder gekommen - das erinnert den Chef an Kindheit und Jugend. Auch die Übernachtungsgäste freuen sich an dem munteren Treiben der Vögel. Jetzt werden weitere  Doppelnester für Mehlschwalben aufgehängt, damit die Kolonie schnell größer wird.

Dieses Willkommen-Heißen belohnt der NABU gerne mit der Schwalbenplakette.

Übrigens: Herr Zeller hat sich mit dem Wunsch nach einer Plakette an den NABU gewendet, weil er sie am Pferdestall in Freiburg-St. Nikolaus gesehen hatte, der vor einigen Wochen ausgezeichnet wurde (siehe unten).


Am 24. Juni 2017 gab es eine kleine Feier in der Gemeinde Ebrigen: Einserseits wurde die Kirche in Ebringen mit der Plakette "Lebensraum Kirche" ausgezeichnet.

Außerdem bekamen wie schon Herr Braun 2015 (s. u.) weitere fünf Ebringer Familien, die seit Jahren und Jahrzehnten Mehlschwalbennester an ihren Häusern pflegen, vom NABU Plaketten „Schwalbenfreundliches Haus“ verliehen: die Familie Mossmann, deren 4 Kunstnester die Initialzündung war für weitere 16 Kunstnester über den Hof, die Familie Reich, die eine aufwendige Aufzugsvorrichtung zum Reinigen der Nester installierte, die Familie Kiefer, wo die Schwalben auch nach Teilabriss und Wiederaufbau des Hofes die Nester sofort wieder belegten, die Familie Lickert, die sich nicht nur um Mehlschwalben, sondern auch um diverse Brutmöglichkeiten für andere Singvögel im Garten kümmert, die Familie Jenne, die „schon immer“ viele Natur- und Kunstnester beherbergt. Es fällt auf, wie viele Mehlschwalben - und auch andere Vögel -  im Dorf herumfliegen, fast wie früher…. Zum Ausklang gab es Hefezopf und Ebringer Biowein.

Die Badische Zeitung berichtete darüber.


23. Juni 2017: Rechtzeitig vor dem Ausfliegen der 20 jungen Rauchschwalben aus vier Nestern ziert nun die Plakette "Schwalbenfreundliches Haus" das Pferdestalltor bei Rolf Müller in Freiburg-St. Nikolaus. Bereits seit vielen Jahren haben hier die Rauchschwalben ein sicheres Zuhause und jagen von da aus über dem Dorf und am Osthang des Tunibergs.


Bei Maria Lorenz im Alemannenweg in Breisach-Hochstetten gibt es ein rundes Dutzend natürliche Mehlschwalbennester, und das schon seit mehr als 20 Jahren. Die ganze Familie freut sich über die Bruterfolge, und auch dieses Jahr 2017 sind fast alle Nester besetzt. Da bedankt sich der NABU gerne mit einer Plakette.


Juli 2016: Etwa 30 besetzte natürliche Mehlschwalbennester an einem Haus in der Kronenstraße, das Haus mit den meisten Schwalbennestern Innenstadt - und dann stand mitten im Sommer 2015 eine Sanierung des Hauses an. Um diesen Schatz zu schützen, wurde die Sanierung auf Herbst verschoben und sämtliche Nester blieben erhalten. Die Vögel dankten mit reichlichen Bruten im Jahr 2016, und der NABU Freiburg dankt gemeinsam mit der Stadt Freiburg mit der Plakette. Jetzt ist für alle sichtbar, dass hier ein schwalbenfreundliches Haus steht!

 


Seit Jahren schon kommen regelmäßig Mehlschwalben zum Aufziehen ihrer Jungen in die Reiterstraße. Im März 2017 wurden die beiden Nachbarhäuser mit ihren natürlichen Lehmnestern mit 2 Schwalbenplaketten ausgezeichnet.
Übrigens hat hier auch ein Alpenseglerpaar sein Nest gebaut.


Im August 2015 erhielt der Bio-Winzer Jürgen Landmann in Freiburg-Waltershofen die Auszeichnung "Schwalbenfreundliches Haus". An einem der Gebäude seines Bio-Weingutes brüten 30 Mehlschwalben-Paare in natürlichen Lehmnestern.
Mehr zu der Auszeichnung erfahren Sie in dem Presseartikel der Badischen Zeitung vom 22.08.2015: Weingut wird zum Schwalbenparadies.


Auch der Tier-Natur-Erlebnispark Mundenhof hat 2015 eine Plakette bekommen. Hier sind zwar die großen Tiere wie die Kamele, die Störche oder die Javaner-Affen viel auffälliger, aber auch die eher kleinen Schwalben sind willkommen, sowohl die Mehl- als auch die bei uns noch selteneren Rauchschwalben.

Foto: Simone Meder


Im Juli 2015 erhielt Herr Fred Braun in Ebringen vom NABU die Plakette als Dank für viele Jahre Kümmern um seine inzwischen 14 gut besetzten Mehlschwalbennester. Seine Frau hatte das für ihn als Geburtstagsgeschenk organisiert. „Die Überraschung ist voll gelungen! Ich freue mich riesig!“, sagte er mehrmals.


Im Juni 2015 wurde der Holzhof in Freiburg ausgezeichnet. Es brüten viele Mehlschwalben in meist natürlichen Nestern, und der Publikumsverkehr wurde etwas umgelegt, damit die Schwalben weniger gestört werden.


Schon 2013 bekam der Biohof Kiefer in Freiburg-St Georgen, Langgasse 1, die Plakette für mehrere natürliche Rauch- und Mehlschwalbennester. Der Lehm zum Nestbau kommt vom unbefestigten Weg direkt auf dem Hof.


Ebenfalls 2013 dankten wir Familie Müller in Freiburg-St Georgen mit einer Plakette für ihre 8 künstlichen Mehlschwalbennester. Auch 2015 sind alle besetzt, es herrscht reger Flugverkehr.