Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“

Der NABU bedankt sich bei naturfreundlichen Menschen, die gerne Schwalben in ihrer Umgebung haben und sich über Nester von Mehl- oder Rauchschwalben an  ihrem Haus oder Hof freuen, mit der Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“, die am Haus aufgehängt wird.

Wer bewohnte Nester von Mehl- oder Rauchschwalben an seinem Haus oder seinem Hof hat und gerne eine Plakette hätte, kann sich gerne an den NABU Freiburg wenden.


Mit der Plakette "Schwalbenfreundliches Haus" ausgezeichnete Häuser

Bei Maria Lorenz im Alemannenweg in Breisach-Hochstetten gibt es ein rundes Dutzend natürliche Mehlschwalbennester, und das schon seit mehr als 20 Jahren. Die ganze Familie freut sich über die Bruterfolge, und auch dieses Jahr 2017 sind fast alle Nester besetzt. Da bedankt sich der NABU gerne mit einer Plakette.


30 natürliche Mehlschwalbennester, das Haus mit den meisten Nestern in der ganzen Freiburger Innenstadt - und eine Sanierung des Hauses steht an... Aber alle Nester bleiben unversehrt. Die Mehlschwalben danken es und nutzen die Lehmnester auf der frisch gestrichenen Fassade weiterhin eifrig. Als Dank des NABU hängt die Schwalbenplakette jetzt auch in der Kronenstraße.


Seit Jahren schon kommen regelmäßig Mehlschwalben zum Aufziehen ihrer Jungen in die Reiterstraße. Im März 2017 wurden die beiden Nachbarhäuser mit ihren natürlichen Lehmnestern mit 2 Schwalbenplaketten ausgezeichnet.
Übrigens hat hier auch ein Alpenseglerpaar sein Nest gebaut.


Im August 2015 erhielt der Bio-Winzer Jürgen Landmann in Freiburg-Waltershofen die Auszeichnung "Schwalbenfreundliches Haus". An einem der Gebäude seines Bio-Weingutes brüten 30 Mehlschwalben-Paare in natürlichen Lehmnestern.
Mehr zu der Auszeichnung erfahren Sie in dem Presseartikel der Badischen Zeitung vom 22.08.2015: Weingut wird zum Schwalbenparadies.


Auch der Tier-Natur-Erlebnispark Mundenhof hat 2015 eine Plakette bekommen. Hier sind zwar die großen Tiere wie die Kamele, die Störche oder die Javaner-Affen viel auffälliger, aber auch die eher kleinen Schwalben sind willkommen, sowohl die Mehl- als auch die bei uns noch selteneren Rauchschwalben.

Foto: Simone Meder


Im Juli 2015 erhielt Herr Fred Braun in Ebringen vom NABU die Plakette als Dank für viele Jahre Kümmern um seine inzwischen 14 gut besetzten Mehlschwalbennester. Seine Frau hatte das für ihn als Geburtstagsgeschenk organisiert. „Die Überraschung ist voll gelungen! Ich freue mich riesig!“, sagte er mehrmals.


Im Juni 2015 wurde der Holzhof in Freiburg ausgezeichnet. Es brüten viele Mehlschwalben in meist natürlichen Nestern, und der Publikumsverkehr wurde etwas umgelegt, damit die Schwalben weniger gestört werden.


Schon 2013 bekam der Biohof Kiefer in Freiburg-St Georgen, Langgasse 1, die Plakette für mehrere natürliche Rauch- und Mehlschwalbennester. Der Lehm zum Nestbau kommt vom unbefestigten Weg direkt auf dem Hof.


Ebenfalls 2013 dankten wir Familie Müller in Freiburg-St Georgen mit einer Plakette für ihre 8 künstlichen Mehlschwalbennester. Auch 2015 sind alle besetzt, es herrscht reger Flugverkehr.